Diesjähriger Überfallkoordinator: Matteo Grube

E-Mail: yaron.grube@gmx.de

Handy:  +49 1575 4241825

Habt ihr vor einen Überfall auf eines unserer Lager zu machen?

Informiert euch hier über unsere Regeln 

 

Überfälle in der KjG Hl. Dreifaltigkeit 

Überfälle sind toll! Aber jedes Zeltlager hat da seine eigenen Regeln. Manche Zeltlager wollen keine Böller haben, oder Überfäller*innen gelten als gefangen, sobald sie mit der Taschenlampe angeleuchtet wurden. Wieder andere Zeltlager gehen sehr körperlich zur Sache oder verbieten Überfälle sogar komplett!  

Das möchten wir definitiv nicht, sondern einfach sicherstellen, dass beide Seiten ihren Spaß an der Sache haben. Trotz alledem, setzt es natürlich voraus, dass die Überfäller*innen die Regeln kennen und beachten.

 
Das Wichtigste: Ein Überfall ist immer ein Spiel!
Ein "Überfall" ist eigentlich eine Art Nachtgeländespiel mit unbekannten Faktoren auf beiden Seiten. Der „Überfäller*in" ist unbekannt wo genau sich der Platz befindet, wo der Turm steht und welche Überraschungen es gibt.
Die "Überfallenen" wissen nicht: wann der Überfall kommt, wer mit welchem Ziel kommt, mit welchen Tricks jemand versucht, in das Lager zu kommen.


Keinen Schaden anrichten!
Wie für jedes gute Spiel gilt: Niemand soll zu Schaden kommen: weder physisch noch psychisch und auch nicht materiell. Davon ausgenommen ist der "moralische" Schaden: sich zu schämen, weil man gleich geschnappt oder gekonnt überfallen wurde, gilt daher nicht als Schaden.
Einzig erlaubte "Waffe" sind Böller, mit denen man als Überfäller*in auf sich aufmerksam machen kann. Hierbei bitte beachten, dass die Böller nur in der Nähe des Lagers gebraucht werden. Oft befindet sich unsere Lagerplatz in der Nähe eines Dorfes oder bewohnter Häuser. Deshalb sind wir darauf bedacht unsere Nachbar*innen so wenig wie möglich zu stören. Böller die kilometerweit vom Lager entfernt gezündet werden ärgern nur die Anwohner*innen. In diesem Zusammenhang achtet bitte auch darauf wo ihr mit euren Autos parkt, damit ihr niemanden behindert. Genauso wichtig ist es, dass ihr kein Holz von fremden Holzstapeln für euer Lagerfeuer nehmt. Wir wollen gerne wieder auf unsere Plätze kommen und uns gut mit den Menschen dort verstehen.


Ziele
Ein Überfall kann verschiedene Ziele haben:

  • die Lagerfahne klauen

  • Gegenstände verstecken/klauen (Werkzeuge, Küchenmaterial usw.)

  • im Lager still irgendeinen Streich spielen

  • eine richtige Story um den Überfall herum bauen (ähnlich einem richtigen Geländespiel)

Verboten ist es:

  • Zelte zu beschädigen

  • Teilnehmende zu entführen

  • Persönliche Gegenstände von Teilnehmenden und Leiter*innen klauen

  • Treppe vom Turm ansägen


Hauptziel eines jeden Überfalls ist es den Kindern ein tolles Erlebnis zu bieten und dabei selbst Spaß zu haben!

Zeitraum
Der richtige Überfall (die Suche nach Überfäller*innen im Wald) sollte nicht länger als eine Stunde gehen! Das hat zum einen den Grund, dass es für die Kinder mehr Spaß macht, wenn es kurz und prägnant hoch her geht. Für die Leiter*innen ist es einfacher die Übersicht zu behalten, da sich das Ganze nicht so zerstreut. Den Überfäller*innen ist garantiert, dass sie die volle Aufmerksamkeit des Lagers haben! Wenn sich ein Überfall dagegen zu lange hin zieht verliert er oft auf beiden Seiten den Reiz.
Außerdem hat es den Vorteil, dass die Anwohner*innen nicht unnötig gestört werden. Jeder Überfallgruppe wird empfohlen, ein Signal zu vereinbaren, mit welchem die Gruppe zum Schluss zusammengerufen werden kann (z.B. Trillerpfeife, Handy, Hupsignal, Funk). Dies verhindert, dass Überfäller*innen das Ende nicht mitbekommen.

Die Ideale Zeit für einen Überfall ist nach dem Ende des Programms, wenn die Kinder in den Zelten sind, und vor 3 Uhr nachts.

Am ersten und letzen Abend des Lagers gibt es keine Überfälle.

Benimmregeln
Überfälle sollen immer allen Spaß machen. Zu jedem Zeitpunkt läuft ein Überfall so ab, dass man sich hinterher gemeinsam entspannt ans Lagerfeuer setzen kann. Überfäller*innen, die das rechte Maß nicht kennen, die während der Aktion ausrasten, die Hass oder Brutalität zulassen oder fördern, eignen sich nicht für einen Überfall.
Das Beste nach einem Überfall ist es freundschaftlich zusammen am Lagerfeuer zu sitzen, Lieder zu singen und etwas zu trinken. Wer das anders sieht, sollte besser an keinem Überfall teilnehmen!
 

Ganz wichtig ist, dass wenn ein Überfäller gefangen wurde, dieser auch am Lagerfeuer bleibt. Wir gehen davon aus, dass ihr danach noch etwas bei uns bleiben möchtet und etwas Spaß haben wollt. Aus diesem Grund wollen wir niemanden fesseln müssen! Wird dieses Vertrauen ausgenutzt sorgt das gleich für schlechte Stimmung und kann vieles kaputt machen.

Was wir gar nicht möchten sind betrunkene oder bekiffte Überfäller*innen. Überfälle sind Kinderaktionen! Deshalb ist uns auch sehr wichtig, dass bei Überfällen niemand über seine*ihre Grenzen gehen muss bzw. diese verletzt werden. Gerade in der Nacht und in der Hektik eines Überfalles ist stets ein gewisses Maß an Sensibilität gefordert.

Um die Überfälle auf ein Lager zu Koordinieren wählt die Leiterrunde vor jedem Lager einen Überfallkoordinator. Dieser*e kennt das Lagerprogramm und kann euch bei der Planung helfen. Zudem ist es wichtig den Überfall bei dieser Person anzukündigen. An Überfällen von unbekannten Personen mitten in der Nacht haben wir kein Interesse.


Viel Spaß beim Planen und Durchführen des Überfalls wünschen wir euch und natürlich auch uns!

Eure Leiterrunde der KjG Hl. Dreifaltigkeit